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Rallye-Premiere: Top 10-Platzierung und Klassensieg für Toyota GT86 CS-R3

Toyota GT86 CS R3 Archivbild: Toyota GT86 CS R3. Bild: Toyota

Bei der 3-Städte-Rallye feierte der frisch homologierte Toyota GT86 CS R3 sein Rallye-Debüt und demonstrierte sofort seine Wettbewebsfähigkeit. Der von Hermann Gassner junior pilotierte GT86 fuhr zusammen mit Co-Pilotin Ursula Mayrhofer auf einen starken Gesamtplatz neun und holte die allerersten DRM-Punkte überhaupt für den japanischen Rallyeboliden.

Der DRM-Champion von 2009 pilotierte den brandneuen Rallyeboliden fehlerlos über die Wertungsprüfungen. Gassner junior zeigte sich nach der Rallye-Premiere zufrieden mit der Heckschleuder, die ab der kommenden Saison als Plattform für ambitionierte Breitensportler angeboten wird: „Das Auto fährt sich im Wettbewerb richtig gut. Ich brauche noch ein wenig Zeit, um wirklich ans Limit gehen zu können – gerade auch mit dem noch ungewohnten Heckantrieb. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.“

Dabei gab es nach perfektem Start am Freitagabend eine kleine Schrecksekunde in der Auftaktprüfung am Samstagmorgen. Denn plötzlich rollte der von TMG (Toyota Motorsport GmbH) in Köln aufgebaute GT 86 stromlos aus. Nach kurzem Stopp und Reset der Fahrzeugelektronik ging es dann aber ohne Probleme weiter. Durchgängig konnte der Toyota GT86 Top-5- bis Top-7-Zeiten in der Gesamtwertung fahren. Mit großem Vorsprung holte der Toyota GT86 CS R3 den Sieg in der mit insgesamt vier Autos recht dünn besetzten R3-Klasse, in der neben einem Citroen DS3 R3T auch zwei Honda Civic Type R R3 starteten.

Wohl mit Blick auf den im Ziel 8 Sekunden schnelleren Opel Adam R2 von Thomas Holzer ergänzte Toyota-Pilot Hermann Gassner junior: „TMG wird sicher in der verbleibenden Zeit bis zur Auslieferung der ersten Fahrzeug- Kits die hier gewonnenen Erkenntnisse umsetzen. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Einsätze mit dem GT86. Die HJS R3 Trophy wird auf jeden Fall eine Bereicherung der Rallye-Landschaft.“