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Toyota Australien zeigt Shooting Brake Version des Toyota GT86…

Manchmal muss man sich schon zwicken, zumindest aber im Kalender nachsehen, ob man nicht einem Aprilscherz zum Opfer gefallen ist. Letzteres können wir ausschließen: Der Kalender zeigt heute ziemlich genau den 6. Mai an. Also scheint wohl etwas dran zu sein, an der Pressemeldung, die uns heute von Toyota erreicht. Demnach liebäugelt man bei Toyota offenbar mit einer Shooting Brake Version des GT86. Zumindest hat Toyota Australien jetzt eine  entsprechende Variante des Sportwagens enthüllt. Entworfen und entwickelt hat den Prototyp das Produktdesign-Team von Toyota Australia, gebaut wurde er in Japan: und zwar in Handarbeit unter der Leitung der globalen Sportwagen-Abteilung von Toyota. 

Bereits 2013 geisterten entsprechende, inoffizielle Skizzen durchs Netz – damals offenbar ausgelöst durch die persönliche Einschätzung des GT86-Chefingenieurs Tetsuya Tada, er sehe für den Toyota GT86 großes Potenzial für weitere Modelle. Eben dieser Tetsuya Tada hat in Sidney seinen GT86 Shooting Brake präsentiert. Toyota scheint es also durchaus ernst mit einer Fließheck-Version des GT86 zu meinen.

Toyota GT86 Shooting Brake Concept

Toyota-Australien Design-Chef Nicolas Hogios: „Haben Anziehungskraft des Coupés erhöht und gleichzeitig die Reinheit des schon jetzt ikonenhaften GT86 Designs bewahrt“.

Die Shooting Brake Version des Sportcoupés wirkt wie eine wilde Mischung zwischen Ferrari FF und Honda CR-Z (wohlwollend) – sieht aber auch ziemlich nach Hyundai Veloster aus. „Gewöhnungsbedürftig“ dürfte noch eine vorsichtige Beschreibung des Toyota GT86 Shooting Brake sein.

Für Tada verbindet das Konzeptfahrzeug jedoch das sportliche Styling des Coupés mit den praktischen Vorzügen eines Fließhecks: Das ergibt immerhin einen größeren Kofferraum und mehr Kopffreiheit im Innenraum des Viersitzers. Entstanden ist ein (O-Ton Pressemeldung) „faszinierendes Design, dessen einzigartiger Charakter auch in der ungewöhnlichen Bezeichnung Shooting Brake zum Ausdruck kommen soll.“

Toyota-GT-86-Shooting-Brake-2

Shooting Brake Fan Tetsuya Tada hatte von dem Projekt erstmals bei einem Besuch in Australien Ende 2014 erfahren; damals wurde ihm ein Tonmodell des Fahrzeugs in kleinerem Maßstab gezeigt. „Ich war völlig überrascht – und mir gefiel die Idee so gut, dass ich unsere Takumi-Meister im Prototypenbau damit beauftragte, das Shooting-Brake-Concept auf Basis des australischen Entwurfs in Handarbeit zu bauen.“

Auch Tadas Kollege Brad Cramb, Marketing Manager von Toyota Australia, ist von dem Konzept überzeugt: „Der Toyota GT86 ist die perfekte Vorlage für ein Konzept, das das schlanke und sportliche Coupé-Styling und den direkten, fahraktiven Charakter des Originals um zusätzliche Vielseitigkeit erweitert“. Und weiter: „Es ist ein Auto, das sich als Begleiter für Wochenendausflüge genauso wohlfühlt wie auf der Rennstrecke; ein Auto, das Herz und Verstand gleichermaßen anspricht“.

Auf die Spitze treibt es der australische Toyota Design-Chef Nicolas Hogios, der bereits auf dem Dach des GT86 montierte Surfbretter, Fahrräder oder gar Transportboxen sieht. „Im Ergebnis haben wir die Anziehungskraft des Coupés erhöht und gleichzeitig die Reinheit des schon jetzt ikonenhaften GT86 Designs bewahrt“, so der Designer.

Toyota freut sich jetzt nach eigenen Angaben auf die Reaktionen des Publikums; Tada-san stellte aber bereits klar, dass es sich um eine interne Design-Studie handele und es keine Pläne für eine Produktion gebe: „Obwohl wir natürlich niemals nie sagen und ich mich wirklich freuen würde, wenn wir aus diesem Konzept ein Serienauto machen würden, ist es doch in erster Linie ein Konzeptfahrzeug, das die Begeisterung von Toyota für Autos, die einfach Spaß machen, zum Ausdruck bringt.“

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