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SEMA 2017: Toyota C-HR mit 600 PS

Der Toyota C-HR wirkt mit seinem durchaus martialischen Design in der Tat ziemlich dynamisch. Manche mögen die Vokabel „aggressiv“ verwenden. Seine Optik täuscht allerdings nicht über einen kleinen Makel hinweg: Er ist schlicht untermotorisiert. In den USA zeigt jetzt ein an allen Ecken und Enden modifizierter C-HR, dass es auch anders geht!

In Deutschland ist der Toyota C-HR mit 116 PS und in der Hybridvariante mit 122 PS erhältlich. Zuwenig, um damit an der Ampel, der Autobahn oder – besser noch – auf der Rennstrecke den Max machen zu können. Auf der SEMA 2017 zeigt Toyota jetzt einen 600 PS starken C-HR.

Der C-HR R-Tuned genannte Über-C-HV behielt das 4-Zylinder-Frontmotor-Vorderradantrieb-Konzept bei. Allerdings verbauten die Ingenieure einen neuen, Turbo-befeuerten Antriebsstrang, der 600 PS generieren soll. Wie die Vorderachse diese Leistung auf die Straße bringt, ist bis dato allerdings unklar. Diese Version des „Coupe High Riders“ dürfte damit aber wohl eines der stärksten Kompakt-SUV-Coupés überhaupt sein. Und wie Toyota USA betont, haben die Entwickler ihr Augenmerk nicht nur auf die Motorleistung gelegt, sondern das Teil auch intensiv auf der Rennstrecke getestet.

Der Toyota C-HR R-Tuned soll demnach schnellere Rundenzeiten als ein McLaren 650S Spyder, ein Porsche 911 GT3 RS und ein Nismo GT-R auf dem Willow Springs International Raceway in Kalifornien gefahren sein. Mit verantwortlich für die Rennstrecken-Performance dürfte die komplett neue Aerodynamik sein, die rund 136 kg Abtrieb erzeugen soll. Außerdem wurde der C-HR komplett ausgeräumt und mit einem Käfig versehen.

Ein Serieneinsatz dürfte wohl augeschlossen sein. Vielmehr wird es sich um eine Machbarkeitsstudie und nicht zuletzt um ein feines Showcar für die Tuning-Show SEMA handeln.

[Bilder: Toyota]

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